Die zehn besten Alben 2018

Hallo liebe Leser von Muza Magazin! Hier ist nun auch unser Jahresrückblick. Das heisst ein Ranking von zehn Alben, die in diesem Jahr erschienen sind und unserer Meinung nach zu den besten gehören, die 2018 zu bieten hatte. An dieser Stelle möchten wir auch einmal danke sagen und ein wenig cheesy werden: Muza Magazin hat nun schon seit knapp über einem Jahr einen Platz in der Fülle der unendlichen Musik- und Indieblogs gefunden und wir freuen uns, dass diese kleine Website mittlerweile ein Publikum gefunden hat, das sich sogar tatsächlich mit unseren Inhalten auseinandersetzt. Wir haben schon Pläne für das kommende Jahr und eventuell wird es die ein oder andere spannende Sache geben. Ihr könnt genauso gespannt sein wie wir. Aber jetzt erstmal unsere Top 10 Alben des Jahres:

Platz 1: Little Dark Age – MGMT

Psychedelic-Synthpop mit einer Briese Goth? Für uns der ultimative Sound des Jahres 2018! MGMT gelang im Februar mit Little Dark Age nicht nur ein triumphales Comeback an die Spitze der Indie Szene, sondern auch ein kleines Synthpop Meisterwerk, das experimentierfreudig und poppig zugleich ist. Ein Konzeptalbum über die digitale Abhängigkeit im 80s-Gewand, wie maßgeschneidert für unsere Generation. Nicht nur das Songwriting und die Texte konnten uns überzeugen, sondern auch die geniale Produktion, die mit Gastauftritten von Ariel Pink nur noch aufgewertet wird. Ein verdienter erster Platz und auch noch 2019 ein ganz großes Album.

Platz 2: Parcels – Parcels

Ein Album, bei dessen Hören man den Duft von Moschus, Whiskey und Kokain geradezu in der Nase hat: Das Debutalbum von Parcels entführte uns diesen Herbst in die High Society der 70er Jahre, nahm uns mit auf feine Cocktailpartys und in verrauchte Herrensalons und ließ uns zu funky Soul nächtelang durchtanzen. Die fünf Australier spielen so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk, singen so harmonisch wie die Bee Gees und legen eine Kreativität an den Tag wie kaum eine andere Band 2018. Dafür gibt es von uns schon fürs Debut den zweiten Platz unserer Jahresliste. Wir sind gespannt auf mehr!

Platz 3: Global – FLUT 

Indiebands sind bekanntlich oft Fans von Musik der 80er Jahre. Doch FLUT sind mehr als bloß Einflüsse von Synth-Rock und Neue Deutsche Welle. Die Österreicher haben auf ihrem Debütalbum einen unverkennbaren Sound und ihren völlig eigenen Stil geschaffen. Eine Mischung aus happy-party und emotional-gefühlvoll. Atmosphärische und tropische Synthesizer-Klänge zusammen mit kräftigen Gitarrenanschlägen. Im Interview-Video haben wir zudem dieses Jahr mit der Band über ihre Musik gesprochen.

Platz 4: 2020 – Molly Nilsson 

Wir hatten den Anschein, dass dieses Album ein wenig untergegangen ist. Denn auf Spotify ist es nicht verfügbar und auch sonst bekam man im WWW aus irgendeinem Grund wenig Informationen über dessen Release. Aber Freunde und Leute sprachen über diese Platte und befanden sie als gut und unbedingt hörenswert. Und ja, es ist wunderbar! Seit 2008 veröffentlicht die in in Berlin wohnhafte Schwedin, die man eventuell aus John Maus “Hey Moon” kennt, jedes Jahr ein neues Album. Aber Qualität geht an diesem Tempo nicht schwinden. Eine Mischung aus Lo-Fi und nostalgischem Synth-Pop, der hoffnungsvoll in die Zukunft blickt: “2020. The year of the rat, the election. Perfect vision. The year of hindsight. The repetition, the ritual of the superstitious”, so Nilsson.

Platz 5: Vergifte dich – Isolation Berlin

Platz 6: Zores – Drangsal 

Platz 7: The Loneliest Girl – Princess Chelsea

Platz 8: L’Imperatrice – Matahari

Platz 9: Tranquility Base Hotel & Casino – Arctic Monkeys

Platz 10: Mirror Might Steal Your Charme – The Garden