Lady Bird lässt Euer adoleszentes Herz höher schlagen

Mit “Lady Bird” von Greta Gerwig (Frances Ha,  Mistress America) kommt endlich wieder ein wirklich guter Coming-of-Age Film in die Kinos. Seit September 2017 läuft der Film bereits im US-amerikanischen Kinos, in Deutschland ist Filmstart am 19.04.

“Lady Bird”, die eigentlich Christine McPherson heisst, sich aber selbst den Spitznamen des Marienkäfers gegeben hat, ist 17 Jahre alt und der Meinung, sie brauche für die Entfaltung ihres künstlerischen Potenzials ein anderes Umfeld um sich herum. Sie fühlt sich in Sacramento und an der katholischen High School nicht mehr am richtigen Platz und möchte auf ein College an der Ostküste.

Auch Teenager in Kalifornien haben also die Nase voll vom beliebten Küstenstaat.. irgendwie schwer vorstellbar, aber irgendwie auch sehr beruhigend, dass es nicht immer Kalifornien sein muss, um sich zu entfalten.

Zwischen Stimmungsschwankungen, dem hin- und her gerissen sein zwischen Bad Boy und  Sweetheart und ständigen Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Mutter kostet Lady Bird auch den ersten Genuss der Volljährigkeit aus und kauft sich ihre erste Schachtel Zigaretten und ein Playgirl Heft – einfach weil sie es kann.

Der Film spielt im Jahr 2002 und dies erkennt man dementsprechend auch an der Kleidung der Protagonisten. Lady Birds Haare sind in einem kräftigen rot gefärbt, was leicht verwaschen und ungleichmäßig ist. Latzkleider, gestreifte Crop-Shirts und Schlaghosen gehören zu Lady Birds Garderobe. Der Film ist also auch etwas fürs Auge und hat eine gewisse Ästhetik.

Die Regisseurin Greta Gerwig schrieb und drehte mit “Lady Bird” eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt Sacramento. Der Film ist eine Hommage an ihre persönliche Jugend und erzählt gewissermaßen von ihren eigenen Jahren als Jugendliche. Gerwig ist zudem eine von fünf Frauen, die in der 90-jährigen Geschichte der Oscars für einen Academy Award in der Kategorie “Beste Regie” nominiert wurde.

„Lady Bird“ zeigt Einblicken in die chaotische Welt der Adolseszenz auf eine frische, sympathische Art, mit der man sich selbst an vielen Stellen gerne identifiziert.

Bisher konnten uns die Trailer zum Film schon mehr als überzeugen, wird sind daher gespannt, ob der Film, welcher bereits auf rottentomatoes.com 99% erreicht hat, den vielen positiven Kritiken standhalten kann.

 

(Bilder via nytimes.com)

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