Vegas verkündet das Ende der Welt

Hier geht es nicht etwa um eine weitere verrückte Verschwörungstheorie, sondern um die am heutigen Tag erschienene Debütsingle der Berliner Solokünstlerin “Vegas”. Ist dies doch gerade der Anfang einer Reihe von Songs, auf die Ende des Jahres ein Album folgen wird, so geht bei Vegas zu Beginn jedoch direkt die Welt unter.

 

Hallende Gitarren, Echos aus einer surrealen Welt und dazu eine angenehme, tiefe Stimme die an Vibes aus den 60/70er Jahren erinnert. Auch Dagobert zeigt sich bereits angetan von der Berlinerin: “Der traumartige Musikkosmos der Künstlerin Vegas ist erfüllt von dunkler Wärme, durch die man von ihrer geheimnisvoll sonoren Stimme geführt wird.”

Das Video zu “End of the world” bedient sich modernsten Methoden und ist im 360 Grad VR Modus in der Berliner Galerie Sexauer aufgenommen worden. Eine surreale Welt voller abstrakter Wesen, Licht und irisierender Farben.

In the ocean of my mind

I’ve arranged my darkest lies

its the place where I used to be

what my skeletons want see

Der Song beschreibt Sehnsüchte, unterbewusste Gefühle und das Verlangen verbotene Grenzen zu überschreiten. Orte und Dinge, nach denen sich das lyrische Ich sehnt, die aber in ihrer jetzigen Lage scheinbar unerreichbar sind. Vielleicht hat Vegas mit ihrem Debüt eine Plattform für ihre inneren Unruhen gefunden und es geschafft sie zu besänftigen. Und hoffentlich wird sie uns die Zeit bis zu ihrem Album mit weiteren Track-Veröffentlichungen versüßen. Man darf gespannt auf das sein, was noch kommt!

Share:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.